Josef Kirchmayer
Meine Begeisterung für Kunst, Natur und Reisen habe ich zum Beruf gemacht.
Einem Grafik-Design Studium folgten Biologie und Kunstpädagogik für das Lehramt. Nach fünf Jahren Kunsterzieher an der Odenwaldschule in Heppenheim wechselte ich als Lehrkraft zum Institut für Kunstpädagogik an die Universität Frankfurt. Parallel dazu malte ich großformatige Aquarelle und stellte regelmäßig in Galerien aus.
Der Seiteneinsteiger:
Zum Fernsehen kam ich durch den Film “Aus den Ateliers der 20iger Jahre” (1989) für den Hessischen Rundfunk. Ich entdeckte das Werk eines Filmdokumentaristen, der in den 20iger Jahren berühmte Künstler wie Corinth, Liebermann, Kandinsky, Dix und Grosz als Erster beim Arbeiten filmte. Es folgten Porträts über Jan Hoet, dem Dokumenta-Macher, mehrere Museumsfilme und “Reisewege zur Kunst”. Seit 1993 arbeite ich auch als Kameramann und seit 2003 schneide ich meine Filme selbst.
Der Dokumentarfilmer:
Mit einem Feature über Indianer in Mexiko — “Im Schatten der Eroberer” — begann eine Serie von Dokumentarfilmen mit ethnologischen Themen. Parallel dazu entstanden allein 17 Reisefilme für den DuMont-Verlag in Köln.
Der Allrounder:
Meine Stärke ist meine Vielseitigkeit. So drehte ich Jahrelang für die Sendung “Service Wohnen” Filme zu Themen rund um das Bauen und Wohnen. Parallel dazu arbeitete ich für die Sendungen wie “Natur”, “Service Reisen”, “Horizonte”, “Bilderbogen” und “Bilderbuch Deutschland”. Das Spektrum reicht von Sozialportraits bis zu “Gartenfilmen”, wie die Serie “Dem Nachbarn übern Zaun geschaut”. Auch die “Hessische Mundart” oder ein “Vampierforscher” werden ins richtige Filmlicht gerückt.
